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By Maria Bertling

Maria Bertling untersucht die Zielgruppe der All-Age-Leser, additionally Erwachsene, die Kinder- und Jugendbücher lesen. Anhand einer empirischen Untersuchung, die auf dem Konstrukt der Rezeptionsmodalitäten von Monika Suckfüll aufbaut, zeigt die Autorin, dass es eine Lesegruppe erwachsener Leser gibt, die All-Age-Literatur liest und die sich von anderen Lesegruppen abgrenzt. Außerdem stellt die Arbeit heraus, dass es einen signifikanten Zusammenhang zwischen All-Age-Literatur und einem „emotionalen Zugang“ zu Literatur gibt. Daraufhin wird die All-Age-Literatur exemplarisch mit Hilfe eines Emotionswortschatzes auf ihren Emotionsgehalt hin untersucht. Das Ergebnis: All-Age-Literatur hat eine höhere Anzahl an negativen Emotionsworten und erfüllt so alle Voraussetzungen für eine unterhaltende Lektüre.

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Der Rezipient wird nicht als passiver Konsument konstruiert, sondern als aktiver Nutzer, der die Medien aufgrund seiner persönlichen Präferenz auswählt. An dieser Stelle sollen nur die groben Strukturen des Uses-and-Gratification-Ansatzes umrissen und als grundlegende Voraussetzung für die Theorie der Rezeptionsmodalitäten behandelt werden, denn wie SUCKFÜLL konstatiert, ist es sehr schwierig, die wissenschaftshistorische Entwicklung nachzuzeichnen, da immer wieder Erweiterungen, Änderungen und Umorientierungen stattfanden.

Blümer 2009, S. 110. Vgl. Blümer 2009, S. 111–113. , S. 113. 23 der- und Jugendbuch zusammenhängt. Für die Feuilletons ist All-Age-Literatur ein Zeichen dafür, dass Erwachsene es nicht mehr „schaffen“, anspruchsvolle Literatur zu lesen. 79 Missachtet wird dabei allerdings die Tatsache, dass auch in der Erwachsenenbelletristik die Mehrzahl der Bücher nicht zur anspruchsvollen Literatur zählt. Mit Ausnahme weniger Star-Autoren schafft es kaum ein Unterhaltungstitel in die Bestsellerlisten, wahrscheinlich weil jedes Jahr sehr viel Unterhaltungsliteratur erscheint und die Leseinteressen breit gestreut und nicht auf einige wenige Titel (wie bei den All-Age-Titeln) fokussiert sind.

Vgl. , S. 63f. Abbildung 2: Das transaktionale Modell Quelle: Suckfüll 2004, S. 64. Die vertikale Transaktion – Intra-Transaktion – bezeichnet die Wechselwirkung zwischen dem Wissen des Rezipienten und der „Aktivation“. Zur Aktivation zählen: die allgemeine physiologische Aktiviertheit, das langfristige Interesse und die aktuelle Motivation und Aufmerksamkeit. Diese Antriebsmechanismen - Aktiviertheit, Interesse, Motivation und Aufmerksamkeit - stehen in einem Wechselbezug mit dem Wissen des Rezipienten.

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